Veranstaltung
Berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung Sexualpädagogik- Schwerpunkt stationäre Kinder- und Jugendhilfe

Untertitel
Ausbildungsgang in Potsdam

Termin
13.03.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
14.03.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
08.05.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
09.05.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
03.07.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
04.07.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
30.08.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
31.08.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
23.10.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
24.10.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
11.12.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
12.12.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
12.02.2027, 09:00 - 16:30 Uhr
13.02.2027, 09:00 - 16:30 Uhr
01.04.2027, 09:00 - 16:30 Uhr
02.04.2027, 09:00 - 16:30 Uhr
03.04.2027, 09:00 - 16:30 Uhr


Referent*in
Gorrety Ohms

Preis
5.445,00 €

Beschreibung
In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß und der Hochschule Merseburg bietet Ihnen die fachpool gGmbH diese berufsbegleitende, zertifizierte Weiterbildung in Sexualpädagogik an. Der Schwerpunkt der Weiterbildung liegt auf der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Innerhalb der praxisorientierten Module erwerben Sie die notwendigen fachlichen Grundlagen und methodischen Kompetenzen, um eine sexualpädagogische Haltung zu entwickeln. Dadurch sind Sie in der Lage, Sexualisierungsprozesse zu verstehen und diese in der pädagogischen Arbeit zu berücksichtigen. Sie werden das Wissen und die Kompetenzen erlangen, um eine alters- und entwicklungsgemäße Sexualpädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen umzusetzen. In Bezug auf Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt werden Sie sensibilisiert, um auch unter institutionellen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Die Module sind praxisorientiert gestaltet. Sie beinhalten neben theoretischen Inputs auch Fallbeispiele und Übungen zur Umsetzung des Gelernten – im Seminar, in Lerngruppen sowie in der eigenen praktischen Arbeit. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung einer sensiblen und respektvollen Haltung gegenüber der Sexualität von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der stationären Kinder- und Jugendhilfe sowie auf der Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt unter institutionellen Bedingungen. Das Themen- und Tätigkeitsfeld wird in jedem Modul berücksichtigt und bedarfsgerecht mit aktuellen Forschungsergebnissen untermauert. Mehr Informationen finden Sie unter 👉 www.fachpool.de

Ziele
Modul I:
Sexuelle Sozialisation
Herausforderungen im Umgang mit Sexualität

Modul II:
Gesellschaftliche Normen und Ungleichbehandlung in der sozialen Arbeit
Geschichte der Sexualpädagogik

Modul III:
Psychosexuelle Entwicklung im Kindesalter und in der Adoleszenz
Jugend- und Erwachsenensexualität

Supervision

Modul IV
Sexualität und Gesundheit
Rechtliche Aspekte

Modul V
Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt

Supervision

Modul VI
Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt
Sexualität und Medien

Modul VII
Abschlusspräsentation und Zertifizierung


Teilnehmer*innenkreis
Pädagogische Fachkräfte aus dem Bereich der stationären Kinder- und Jugendhilfe, die sich für einen professionellen Umgang mit dem Themenbereich Sexualität in ihrem Arbeitsbereich qualifizieren wollen. Voraussetzung zum Erwerb einer Vollzertifizierung ist eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung oder vergleichbare Qualifikationen.
Auszug aus der Studien- und Prüfungsordnung zum Zertifikatskurs „Berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung Sexualpädagogik, Schwerpunkt stationäre Kinder- und Jugendhilfe“ mit den Angaben zu den Zulassungsvoraussetzungen, insbesondere zur Prüfung:

§ 3

Zulassung, Studienbeginn und Studienort

(1) Zugelassen zu einem Zertifikatskurs werden alle Bewerberinnen und Bewerber, welche

a) einen Bachelorabschluss mit 180 ECTS-Punkten eines einschlägigen Studiums vorweisen (sozial-, humanwissenschafts- oder sexualwissenschaftsaffine Studiengänge wie Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Psychologie, Sexualwissenschaft oder verwandte Studiengänge). Bei anderen Abschlüssen ist eine Einzelfallprüfung möglich.

b) oder eine bestandene Eingangsprüfung nachweisen.

(2) Der Bewerber/die Bewerberin für eine Eingangsprüfung muss folgende Voraussetzungen nachweisen:
a) eine Hochschulzulassungsberechtigung (Hochschulreife, Fachhochschulreife oder gleichwertige Qualifikationen) und
b) eine studienfachrelevante Berufsausbildung oder Fachschulausbildung oder studierte Hochschulsemester (mindestens vier) mit abgeschlossenen Prüfungen sowie
c) eine mindestens 3-jährige in einem für den jeweiligen Studiengang qualifizierte Berufstätigkeit auf dem Kompetenzniveau eines ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses oder zwei Jahre in einschlägigen verantwortlichen Positionen.

Kann der unter Ziffer 2 Buchstabe b) geforderte Nachweis nicht erbracht werden, muss die qualifizierte Berufstätigkeit mindestens über 5 Jahre ausgeübt worden sein. Für die Durchführung der Eingangsprüfung gelten die Bestimmungen der Ordnung der Hochschule Merseburg zur Ein-gangsprüfung für die Zulassung zu weiterbildenden Masterstudiengängen ohne ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in der jeweils geltenden Fassung sinngemäß.

D. h. es können zunächst nur die Bewerber*innen zum Kurs und zur Prüfung zugelassen werden, die einen Bachelorabschluss mit 180 ECTS-Punkten eines einschlägigen Studiums vorweisen. Diejenigen, die über keinen Bachelorabschluss verfügen, können ggf. eine Eingangsprüfung ablegen, wenn sie die unter Ziffer (2) benannten Mindestvoraussetzungen erfüllen. Zur Eingangsprüfung möchte ich Sie bitten, sich mit Prof. Dr. Voß abzustimmen. Für diesen Personenkreis wird ein Nachweis über die Berufstätigkeit (Arbeitszeugnisse, Lebenslauf) benötigt.


Referent*in
Gorrety Ohms
Gorrety Ohms ist Leiter*in von Proseduc.org, einer Organisation, die sich für sexuelle Bildung, Gesundheit und Prävention einsetzt. Als Sozialarbeiter*in, Traumapädagog*in und Sexualwissenschaftler*in bringt sie umfassendes Fachwissen und Einfühlungsvermögen in ihre Arbeit ein. Ihr besonderes Anliegen ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre sexuelle Selbstbestimmung zu stärken und sie vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Mit ihrer Arbeit schafft sie Räume für offene, wertschätzende Diskussionen über Sexualität und sorgt dafür, dass Bildungsangebote inklusiv und respektvoll gestaltet sind​

Christin Bender
- Sozialarbeiter*in und Sexolog*in
- Team- und Geschäftsstellenleiter*in im Bereich der Jugendhilfe
- Paar- und Sexualtherapeutin
- Teamleiter*in in einer betreuten Wohnanlage für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Christina Glanz
Christina Glantz ist Sexualwissenschaftlerin sowie Familien-, Paar- und Lebensberaterin. Ihr besonderes Interesse gilt der historischen Entwicklung (sexueller) Identitäten und der damit verbundenen Ideologiekritik. Sie setzt sich mit gesellschaftlichen Normen und Erwartungen auseinander, die oft im Widerspruch zu individuellen Erfahrungen und Ausdrucksformen stehen. Sexuelle Bildung ist für sie eine Herzensangelegenheit: Sie möchte Menschen dazu befähigen, reflektiert und selbstbestimmt mit ihrer Sexualität umzugehen. In ihrer praktischen Arbeit bei Pro Familia berät sie zu Schwangerschaftskonflikten, Partnerschaftsfragen und sexuellen Themen. Mit Empathie und fundiertem Wissen unterstützt sie Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen

Andreas Höll
Andreas Höll ist Ethnologe und Sozialarbeiter. Sein Fokus liegt auf der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung. Seine langjährigen praktischen Expertisen sammelte er u.a. in leitenden Funktionen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Tagesklinik für schwersttraumatisierte Menschen mit Fluchterfahrung am Zentrum Überleben. Gegenwärtig ist er dort in der Ambulanz für Kinder und Jugendliche beschäftigt. Zusätzlich ist er in der psychoedukativen Lehre für Fachkräfte und Betroffene aktiv, hat eine Ausbildung zum systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut absolviert und beendet 2025 seine Supervisionsausbildung.

Jörg Nitschke
Jörg Nitschke ist Diplom-Sozialarbeiter und -Pädagoge, M.A, hat eine Weiterbildung in tiefenpsychologisch und systemisch fundierter Paarberatung (EZI) sowie eine Weiterbildung in LSBTIQ*-Beratung (Certificate of Advanced Studies) abgeschlossen. Er ist Sexualberater (DGfS), zertifizierter Onlineberater (SEXTRA, pro familia) und eine Insoweit erfahrene Fachkraft.
Jörg Nitschke ist langjähriger Mitarbeiter von pro familia Münster und Berlin sowie Dozent beim ISP (Institut für Sexualpädagogik)


Referent*in
Dr. Heinz-Jürgen Voß
Dr. Heinz- Jürgen Voß hat die Professur für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung am Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur der Hochschule Merseburg inne. Gerade erschienen ist sein Lehrbuch „Einführung in die Sexualpädagogik und Sexuelle Bildung: Basisbuch für Studium und Weiterbildung“ (Stuttgart: Kohlhammer).

Sophie Kortenbruck
Sophie Kortenbruck (sie/ihr) hat Psychologie und Soziologie studiert und einen MSc in Global Mental Health an der Universität von Glasgow, Schottland, erworben. Zusätzlich hat sie ein Zertifikat als Projektkoordinatorin in der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit erlangt, welches sie dazu nutzte, um über einen Zeitraum von drei Jahren eine psychosoziale Versorgungsstruktur für und von geflüchteten Menschen in Berlin zu etablieren. Infolge ihrer eigenen HIV-Diagnose setzt Sophie sich für Menschen mit HIV ein und hat drei Jahre lang den Bereich Jugendprävention der Berliner Aids-Hilfe e.V. koordiniert. Sie hat sich als Aktivistin hervorgetan, unter anderem in der ARTE-Dokumentation „40 Jahre Aids“ und in der Kampagne „Wissen Verdoppeln“ der Deutschen Aidshilfe e.V. Sophie ist Systemische Therapeutin (SG) und arbeitet derzeit freiberuflich als Trainerin und Beraterin in den Bereichen Psychosoziale und Sexuelle Gesundheit

Domenico Janz
Domenico Janz ist Sozialarbeiter, der sich auf die Bereiche der sexuellen Bildung und Antidiskriminierung spezialisiert hat. Zusätzlich bietet er Sexualberatung an und befindet sich zurzeit in der Ausbildung im Bereich der Sexualwissenschaft. Sein akademischer Hintergrund liegt in der Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Im Laufe seiner Karriere hat er an verschiedenen Arbeitsorten gearbeitet, darunter „Berliner Jungs“ und dem „Familienplanungszentrum BALANCE“ in Berlin.

Rechtsanwalt Benjamin Raabe
Benjamin Raabe ist als Rechtsanwalt für die Kanzlei Janning Raabe Rickes, Berlin tätig. Seine Spezialisierung liegt auf dem Recht in der Jugendhilfe. Von 1995 bis 2002 war er Syndikusanwalt bei einem freien Jugendhilfeträger tätig. Im Jahr 2002 war er Mitinitiator des Berliner Rechtshilfefonds für Jugendhilfe. Benjamin Raabe ist Vorstandsmitglied der Jugendhilfeträger Aktion 70 und Jakus e.V. Zudem war er am Aufbau einer Jugendrechtsberatungsstelle für den Fachverband Betreutes Jugendwohnen beteiligt.


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