Veranstaltung
Risiko- und Ressourcencheck fürs Schutzkonzept -Ein praxisnaher Methoden- Workshop
Update zum Kinderschutzkonzept: Sicher handeln, wachsam bleiben
Termine
28.09.2026, 09:00 - 15:00 Uhr
Raum
Regenkamp Saal
Ort
Fachpool
Regenkamp 78
44625 Herne
Referent*inFelicitas Weßelmann
Referent*inFelicitas Weßelmann
Beschreibung
Ein Schutzkonzept ist nur so tragfähig wie die Risikoanalyse, auf der es basiert. Dieses Seminar vermittelt vielfältige, kreative und zielgruppenorientierte Methoden zur Risikoanalyse in Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Ziel ist es, Sicherheit im Vorgehen zu stärken und das eigene Schutzkonzept praxisnah weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt steht die Frage:
Mit welchen Methoden kann ich die Einrichtung, das Team als auch die Kinder und Jugendlichen selbst mit einbeziehen, um Lücken im System zu erkennen.
Inhalte:
• Bedeutung der Risikoanalyse im Rahmen institutioneller Schutzkonzepte
• Rechtliche und fachliche Einordnung (Schutzauftrag, Prävention, Organisationsverantwortung)
• Analyse von:
- räumlichen Risiken
- strukturellen Risiken (Abläufe, Zuständigkeiten, Machtgefälle)
- personellen Risiken
- Kommunikations- und Beschwerdestrukturen
• Methoden zur Beteiligung von Mitarbeitenden, Kindern und Jugendlichen
• Vom Risiko zur Schutzmaßnahme: Ableitung konkreter Handlungsschritte
• Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse
Ziele
Die Teilnehmenden:
• verstehen Risikoanalyse als zentrales Element wirksamer Schutzkonzepte
• lernen unterschiedliche Analyseinstrumente und Methoden kennen
• entwickeln konkrete Ansatzpunkte zur Weiterarbeit in ihrer Einrichtung
Teilnehmer*innenkreis
Leitungen, Fachkräfte, Trägervertretungen und Schutzkonzept-Teams aus:
• Kindertageseinrichtungen
• Schulen und Ganztag
• Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
• Vereinen, Verbänden und Bildungsangeboten
Referent*in
Felicitas Weßelmann
• Staatl. anerkannte Dipl. Heilpädagogin (FH)
• Zert. Kinderschutzfachkraft & Fachberaterin für inklusiven Kinderschutz
• Schutzkonzeptberaterin NRW
• Leitungstätigkeit in der freien Kinder-, Jugend- & Eingliederungshilfe mit dem Schwerpunkt Hilfen zur Erziehung und Kinderschutz
• Arbeit in der mobilen Frühförderung
• Netzwerkkoordinatorin in den kommunalen Präventionsketten für „Kinderstark- NRW schafft Chancen“
• Freiberufliche Referentin